Verlust

Verlust

L.M 16.02.2026 12:25
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Hallo,

ich bin mir nicht 100 Prozent sicher ob ich jetzt hier schreiben sollte. Aber ich Versuche es.

Um von vorne anzufangen: meinen Mutter war lange Zeit Alkoholikerin und hat davon jetzt auch eine Leberzirrhose und andere geschäfigte Organe bekommen. Die letzten zwei Wochen war sie dann wieder im Krankenhaus, und es ging ihr immer schlechter. Es kamen dann unser Onkel und seine Tochter, außerdem noch zwei Freundinnen aus ihrer Schulzeit. Die haben aber alle weiter weg gewohnt, und sich trotzdem die Zeit genommen und sind gekommen. Meine Mutter war dann auf der Intensivstation und eigentlich auch auf der Warteliste für eine Spendenleber, nur gab's halt keine. Vor einer halben Stunde kam dann die Nachricht dass sie verstorben ist. Zwar wohl sehr friedlich aber trotzdem weg.

Ich habe mir in den letzten Jahren angewöhnt, auch in schweren Situationen zu funktionieren. Aber jetzt fühle ich mich falsch. Wenn ich funtioniere denke ich, ich darf nicht funktionieren. Ich darf es einfach nicht. Gefühlt zeige ich damit, das es mir egal ist, dass sie weg ist. Aber es ist mir nicht egal.

Ich weiß nicht genau wie ich das jetzt regeln soll. Eigentlich soll ich ja auch weiter funktionieren, nach den Ferien bitte schon wieder in die Schule gehen, und alle Hobbys machen und so weiter.

Aber ist das in Ordnung?

Vielleicht hat irgendwer von euch eine Idee wie man das lösen kann, oder auch einfach Tipps, wie man mit einem Verlust umgehen kann.

Liebe grüße.